portraits - 2010 - C-Print - 70 x 100 cm

Der Betrachter findet sich zunächst vor einer schwarzen Fläche wieder. Der Titel “Portrait“ appelliert jedoch an seine Neugierde und regt ihn an, das Bild erneut oder genauer anzusehen. Beweist er Geduld, wird er langsam das Portrait erkennen: die Augen, die Ohren, das Kinn werden sichtbar und setzen gemeinsam einen Kopf zusammen. Es besteht also die Möglichkeit die abgebildete Person zu sehen, die Schwierigkeit liegt jedoch darin, sie zu beschreiben oder in Erinnerung zu behalten.
Diese Arbeit widersetzt sich nicht nur der Idee des Portraits im Sinne der Vermittlung der Persönlichkeit des Portraitierten, sie verweigert ebenso seine äußere Gestalt.